Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnärzte

Über 80% aller Zahnärztinnen und Zahnärzte lassen sich mit eigener Praxis nieder. Gerade diese Besonderheit muss eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnärzte berücksichtigen.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnärzte

Wenn Sie Zahnarzt, "Oralchirurg" oder "Kieferchirurg" sind und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung suchen, die die Besonderheiten des Zahnarztberufes berücksichtigt, dann sind Sie hier richtig.

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Besonderes Highlight

Sehr viele Zahnärztinnen und Zahnärzte sind mit eigener Praxis niedergelassen oder haben dies vor. Der betrieblichen Umorganisationsklausel kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu.

Auf diese Klausel lege ich deshalb bei der Beratung und Vermittlung einer Berufsunfähigkeitsversicherung für niedergelassene Zahnärzte besonderes Augenmerk.

Ich stelle sicher, dass diese bedeutende Klausel in einer für Sie vorteilhaften Ausgestaltung Berücksichtigung findet. So vermeiden Sie von vorherherein eine Stolperfalle, die Sie im Leistungsfall den Versicherungsschutz kosten kann.

Weiterführende Infos:

 

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Versorgungswerke der Zahnärzte leisten oft erst bei 100%iger Berufsunfähigkeit

Als Zahnarzt, Kieferorthopäde oder Kieferchirurg sind Sie dem Grunde nach über Ihr berufsständisches Versorgungswerk gegen Berufsunfähigkeit versichert.

Hierbei wird in der Satzung des jeweiligen Versorgungswerkes geregelt, unter welchen Voraussetzungen Berufsunfähigkeit vorliegt und Sie eine Berufsunfähigkeitsrente erhalten.

 Beispiel einer Satzung:

„Ein Mitglied ist berufsunfähig, wenn seine Fähigkeiten zur Ausübung jedweder ärztlicher Tätigkeit zur Einkommenserzielung, bei der die ärztliche Aus- und Weiterbildung ganz oder teilweise verwandt werden kann (Berufsunfähigkeit), infolge eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte vollständig entfallen. Dabei ist nicht zu berücksichtigen, ob die Berufsunfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt umgesetzt werden kann."

 

Somit müssen folgende Leistungsvoraussetzungen vorliegen:

  • Das Versorgungswerk leistet nur bei vollständigem Verlust der Berufsunfähigkeit, das heißt bei 100%iger Berufsunfähigkeit.
  • Es muss eine100%ige Berufsunfähigkeit in allen erdenklichen Tätigkeitsfeldern eines Arztes bestehen.
  • Zudem ist meist Voraussetzung, dass der Zahnmediziner seine Zulassung zurückgibt.

 

Exkurs: Keine Berufsunfähigkeitsrente vom Versorgungswerk bei Fortführung des Zahnarzt-Praxisbetrieb
Das Oberverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 12.02.2009, AZ: LB 7/08 entschieden: Wer als Zahnarzt bei gesundheitlichen Problemen einen Vertreter in der eigenen Praxis beschäftigt, der im Namen des erkrankten Zahnarztes weiter Rechnungen stellt, hat keinen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente.

Nach dem Urteil des Gerichtes ist es zwingende Voraussetzung für die Rente aus dem Versorgungswerk, dass der Zahnarzt seine Zahnarztpraxis komplett aufgibt. Wer jedoch, wie im entschiedenen Fall, seine Praxis weiter offen hält, hat seinen Beruf in rechtlicher Hinsicht nicht aufgegeben und hat keinen Anspruch auf die satzungsgemäße Berufsunfähigkeitsrente.

Versorgungswerk bietet faktisch so gut wie keinen Berufsunfähigkeitsschutz

Nur die wenigsten von einer Berufsunfähigkeit betroffenen Zahnärzte dürften all diese Leistungsvoraussetzungen bei der Geltendmachung einer Berufsunfähigkeit gegenüber ihrem Versorgungswerk erfüllen können.

Die Rückgabe ihrer Approbation ist für Zahnärzte aufgrund finanzieller Verpflichtungen aus der Zahnarztpraxis oftmals wirtschaftlich nicht möglich. Faktisch bietet ein Versorgungswerk so gut wie keinen Berufsunfähigkeitsschutz.

Verweisungsrecht geht sehr weit - und führt oft zu unüberwindbaren Hürden

Das Versorgungswerk prüft im Rahmen des Verweisungsrechts, ob der Zahnarzt in seinem bisherigen Umfeld als Zahnarzt arbeiten kann. Das heißt, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen müssen so gravierend sein, dass er mit seiner zahnärztlichen Ausbildung weder als Gutachter, als Lehrer in der Berufsschule, als Autor bei Fachverlagen, noch in der Pharmaindustrie, noch im öffentlichen Gesundheitsdienst oder einer sonstigen Beratungs- und Verwaltungstätigkeit tätig sein kann.

Erst wenn ein Zahnarzt all diese "artverwandten Tätigkeiten", in denen er seine zahnärztliche Ausbildung verwenden kann, ebenfalls nicht ausüben kann, könnte er bei Erfüllung all der übrigen, sehr hochgesteckten Anspruchsvoraussetzungen im Sinne des Versorgungswerks berufsunfähig sein. Dies dürfte nur in Ausnahmefällen gelingen.

Zahnärzte benötigen den Schutz einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung

Da ein Zahnarzt trotz Berufsunfähigkeit in vielen Fällen keine Berufsunfähigkeitsleistung von seinem Versorgungswerk erhält, ist es für ihn besonders wichtig, seine Arbeitskraft über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zu versichern.

Exemplarisch habe ich für Sie drei typische Leistungsfälle zusammengetragen, bei denen eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnärzte leisten sollte.

Fall 1:
Ein Zahnarzt erleidet einen Unfall und büßt dabei die Beweglichkeit seines rechten Daumens ein. Er kann deshalb seinen Beruf als Zahnarzt nicht mehr zu mindestens 50% ausüben. Für diesen Fall sollte er die volle Berufsunfähigkeitsrente erhalten.

 

Fall 2:
Wenn ein Zahnarzt wegen eines Bandscheibenvorfalls zu 50% berufsunfähig wird und er seine bisherige zahnärztliche Tätigkeit im Rahmen seiner verbliebenen gesundheitlichen Möglichkeiten weiter fortführt, sollte ebenfalls die volle Berufsunfähigkeitsrente erhalten.

 

Fall 3:
Der Versicherer sollte auch die versicherte Rente zahlen müssen, wenn ein Kieferchirurg wegen einer Tumorerkrankung des Rückenmarks zu mehr als 50% berufsunfähig ist, weil er nicht mehr operieren - er aber eine gutachterliche Tätigkeit ausübt, bei der er beispielsweise die Hälfte seines bisherigen Einkommens erwirtschaftet.

 

Welche Krankheitsbilder führen bei Zahnärzten zu einer Berufsunfähigkeit?

Der Beruf eines Zahnarztes ist körperlich anstrengend. Sicherlich nicht so anstrengend, wie der eines Maurers oder Dachdeckers - aber auch er fordert seinen Tribut.

Die Patientenbehandlung wird regelmäßig in gebeugter, den Rücken belastender Haltung ausgeübt. Diese Zwangshaltungen führen zu orthopädischen Beschwerden. Bandscheibenvorfälle, Schulterschmerzen und Erkrankungen der Halswirbelsäule sind deshalb an der Tagesordnung und führen oft zu Arbeitsunfähigkeiten, in schweren Fällen zu einer Berufsunfähigkeit.

Besonders häufig führen folgende Erkrankungen, oft in Zusammenwirken miteinander, zu einer Berufsunfähigkeit:

  • chronische Rückenschmerzen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Bluthochdruck
  • Erkrankungen des Herzens
  • Erkrankungen der Haut (Handekzeme und Allergien)
  • Krebserkrankungen
  • psychische Erkrankungen (z.B. auch Burnout, Suchterkrankungen)

 

Psychische Erkrankungen und Stress nehmen bei Zahnärzten zu
Vor allem psychische Erkrankungen nehmen ständig zu. Nach einer Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte führen ständig unbewältigte Überforderungen bei Zahnmedizinern zum Krankheitsbild des Burn-Out-Syndroms, welches gekennzeichnet ist durch emotionale Erschöpfung und Leistungseinbruch.

Und gerade leistungsorientierte Menschen, zu denen unstreitig Zahnärzte und Zahnmediziner gehören, sind hiervon besonders betroffen. So gehört mittlerweile für viele Zahnmediziner der Stress zu den unangenehmsten Seiten des Zahnarztberufes.

Dermatosen gelten für Zahnärzte ebenfalls als großes Berufsrisiko
Auch Dermatosen und Allergien verursacht durch Materialien in Handschuhen stellen für Zahnmediziner ein großes Berufsunfähigkeitsrisiko dar. Nur durch Prävention konnte die Anzahl der Fälle in den letzten Jahren eingedämmt werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnärzte: auf welche Bedingungen und Klauseln Sie achten sollten!

Mehr erfahren Sie hier:

Besonderheiten einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnmedizinstudenten

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Warum die Gesundheitsfragen von zentraler Bedeutung sind?

Beantworten Sie die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag nicht wahrheitsgemäß, unvollständig oder verschweigen gefahrerhebliche Umstände, verletzten Sie die sogenannte vorvertragliche Anzeigepflicht. Der Versicherer ist in diesen Fällen berechtigt, die Berufsunfähigkeitsrente zu kürzen oder ist sogar ganz leistungsfrei.

Die BU-Versicherer prüfen i.d.R. erst im Leistungsfall, ob Sie seine Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet haben. Spätestens dann erfährt der Versicherer von Ihrer Anzeigepflichtverletzung. Beantworten Sie deshalb die Gesundheitsfragen so präzise wie möglich und fordern Sie gegebenenfalls Ihre Patientenakte an!

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